Cookieless Targeting

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Datenschutzkonformes Online-Marketing

Das Ende der Third-Party-Cookies ist ja nun schon länger kein Geheimnis mehr, doch wie soll es für die Werbetreibenden weitergehen? Wie können Ads zielgenau ausgespielt werden, wenn man über die User keine Informationen mehr sammeln darf? Ist Cookieless Targeting die Lösung? Darum und wie datenschutzkonform diese Alternativen sind, soll es in diesem Beitrag gehen.

Was ist Cookieless Targeting?

Cookieless Targeting bezieht sich auf Methoden, bei denen für die Nutzeranalyse keine Cookies verwendet werden. Das Sammeln personenbezogener Daten ist aufgrund der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) heikel geworden. Entwicklungen beim maschinellen Lernen und künstlicher Intelligenz (KI) helfen dabei.

Wie funktioniert Werbung ohne Cookies?

Daten von Erstanbietern

Auch mit First-Party-Daten lassen sich personalisierte Kampagnen ausspielen. Das war auch früher schon üblich. Allerdings besitzt diese Daten eben die First-Party, also der Publisher selbst. Wenn Sie die gesammelten Daten von Ihrer eigenen Website nutzen wollen, können dies problemlos tun.

Universelle IDs

Universal ID-Lösungen versuchen das zu erreichen, was früher mit Cookies gemacht wurde, indem sie First-Party-Daten und Offline-Daten zusammenführen und daraus einen “User Identifier” (User ID) erstellen. Mit diesem können Nutzer Seiten- und Geräte-übergreifend identifiziert und zugeordnet werden. Das ermöglicht es den Werbetreibenden weiterhin personalisierte und zielgruppenspezifische Werbung auszuspielen, ganz ohne Third Party Cookies.

Kontextbezogene Werbung, Contextual Targeting

Waren Sie schon mal auf einer themenspezifischen Website und haben dazu passende Werbeanzeigen angezeigt bekommen? In diesem Fall hat die KI am Seiteninhalt erkannt wofür Sie sich interessieren. Der Werbende kann nämlich Keywords festlegen, in deren Zusammenhang seine Anzeige auftauchen soll. Contextual Targeting analysiert also nicht den User, sondern die Website, daher ist diese Methode komplett datenschutzkonform.

Semantic Targeting

In diesem Fall werden von der KI nicht nur einzelne Keywords analysiert, sondern ganze Textblöcke der Seite. Es ist ja immerhin ein Unterschied, ob Sie ein Fahrrad kaufen, oder nur reparieren wollen. Hier überprüft die KI also die semantischen Inhalte und versucht zu verstehen, in welchem Zusammenhang Ihr Besuch auf dieser Website steht. So kann eine Anzeige viel zielgenauer ausgespielt werden.

Googles Privacy Sandbox

Das Ende der Third-Party-Cookies wurde klar, als Google ankündigte, eine eigene Targeting-Methode entwickeln zu wollen. Bei der Federated Learning of Cohorts (FLoC) wird das Nutzungsverhalten der Nutzer durch den Browser selbst ausgewertet und diese in Kategorien gruppiert, die dann interessenbasierte Werbung erhalten.

Was bedeutet das für Werbetreibende?

Sie müssen sich entscheiden. Nicht unbedingt für eine einzige Methode, aber für eine Strategie. Wie Sie sehen gibt es mehrere Lösungen, aber am Besten funktioniert ein Mix aus mehreren Bausteinen. Jeder Ansatz hat seine Vorteile und aber auch Einschränkungen.

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